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Asbest und KMF

Krebs erzeugende Asbest haltige Baustoffe wurden bis Mitte der 80er Jahre bundesweit nahezu in jedem Gebäude verbaut. Die Anwendungen waren dabei unbegrenzt, am bekanntesten sind Wellasbestplatten, Bild AsbestAsbestzement–Fensterbänke, -Blenden, –Abwasserrohre und sogenannte Flexplatten als Fußbodenbelag. Bild AsbestDarüberhinaus wurden vor allem im Industrieeinsatz zwecks Brandschutz schwach gebundene Asbestbaustoffe (z. B. Promabest) verwendet. Es ist also davon auszugehen, dass bei kontrolliertem Rückbau und beim Bauen im Bestand immer die Gefahr der Asbestfaserfreisetzung besteht.
Neben Asbest sind beim Rückbau und beim Bauen im Bestand vor allem die Künstlichen Mineralfasern (KMF, sogenannte Dämm- oder Glaswolle) zu beachten, die viele Jahre lang als ungefährliche Ersatzstoffe für Asbest eingesetzt wurden. Die bis 1996 in Deutschland eingesetzten KMF gelten heute überwiegend als krebserzeugend. Seit dem 01. Juni 2000 dürfen in Deutschland nur noch neue Produkte verarbeitet werden, die nach Anhang V Nr. 7 der Gefahrstoffverordnung als unbedenklich gelten.
Wir empfehlen dringend, im Zuge der Planung von Umbau- bzw. Rückbaumaßnahmen die jeweiligen Gebäude auf die Bauschadstoffe „Asbest“ und „KMF“ untersuchen zu lassen. Wir bieten ihnen qualifizierte Beratung, Bauinspektionen, Asbest- und KMF-Kataster sowie Sanierungskonzepte und deren Umsetzung (Ausschreibung, fachtechnische Baubegleitung, Dokumentation, SIGE-Koordination).

 

Gern nennen wir ihnen Referenzen und erstellen individuelle Konzepte.
Sprechen sie uns an:

Dr. Pelzer und Partner
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