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Endphase von Grundwassersanierungen

Die klassische Form der Grundwassersanierung durch Pumpen und Behandeln (Pump and Treat) führt häufig zum Erreichen eines quasi stationären Gleichgewichtszustandes von Grundwasserentnahme und Nachlieferung bzw. Mobilisierung. Eine Fortführung der Sanierung ist in solchen Fällen oft ökonomisch und ökologisch nicht mehr darstellbar. An diesem Punkt kann häufig auf der Basis einer aktualisierten Gefährdungsabschätzung eine Neubewertung vorgenommen werden.

Grafik Endphase Grundwassersanierung

 

Ist eine weitere Sanierung erforderlich, muss nach Alternativen zur bisherigen Technik gesucht werden. Hier sind innovative Sanierungsverfahren eine Möglichkeit unter Wahrung der Verhältnismäßigkeit weitere Verringerungen des Schadstoffpotentials zu erreichen. Dies wird vor allem dann der Fall sein, wenn noch eine aktive Schadstoffquelle vorhanden ist.
Für den Abstrom wird nach einer Quellensanierung die Einbeziehung der unter dem Stichwort „Natural Attenuation“ (NA) zusammengefassten Selbstreinigungskräfte der Natur bevorzugt. Reichen diese am Standort nicht aus, kann in der Endphase einer Sanierungsmaßnahme eine gezielte Stimulation natürlicher Abbauvorgänge vorgenommen werden („Enhanced Natural Attenuation“ (ENA)). Hierbei handelt es sich häufig um biologische Verfahren oder Beeinflussungen der physicochemischen Verhältnisse im Untergrund, so dass Reaktionszonen mit reduzierendem oder oxidierendem Milieu entstehen. Während der Mensch im Fall der ENA noch gezielt eingreift, werden bei der „Monitored Natural Attenuation“ (MNA) die natürlichen Reinigungsprozesse bzw. ihre Wirkung langfristig beobachtet und beschrieben. Die NA-Verfahren sind immer dann besonders geeignet, wenn die Schadstoffquellen entfernt wurden und die verbliebene Verunreinigung keine Gefahr darstellt.

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