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Beispiel Lösemittelschaden

 

Der Lösemittelschaden wurde Ende der achtziger Jahre entdeckt und wies LCKW-Konzentrationen mehreren hundert Milligramm pro Liter auf. Beteiligt waren auch leichtflüchtige aliphatische Kohlenwasserstoffe und Aromaten.
Die Lösemittel wurden in einem in den Boden eingelassenen steinernen „Behälter“ gesammelt und gelangten in Phase in den tieferen Untergrund.
Das Quartär gliedert sich am Standort in zwei gut durchlässige „Stockwerke“, die durch eine gering durchlässige Zwischenschicht getrennt sind. Es lagen damit Hinweise auf massive Einträge von aufschwimmender und absinkender Lösemittelphase vor (LNPL/DNPL).

Grafik Schadensfall Lackiererei

Innerhalb von sechs Jahren hydraulischer Sanierung sowie Absaugung der Bodenluft wurden mehrere Tonnen Lösemittel zurückgewonnen. Es handelte sich um eine Grundwasserentnahme über mehrere Brunnen und eine Reinigung mittels Stripanlage und Lösemittelrückgewinnung.
Etwa 90 Prozent der Schadstoffe wurden auf diese Weise ausgetragen. Es verblieb ein Restpotential von in der geringer durchlässigen Schicht zwischen beiden Grundwasserstockwerken.

Für die Entscheidung hinsichtlich des weiteren Vorgehens wurde eine erneute Gefährdungsabschätzung vorgenommen. Detailuntersuchungen des Bodenmaterials aus der gesättigten Zone und MIP-Sondierungen dienten der Erfassung des Restpotentials und der Planung von In-Situ-Maßnahmen.

Folgende Varianten wurden geprüft:

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